Stilursprung

Der Jiu Jitsu Stil und das Programm, der/das beim TSV Hagen 1860 geübt wird, geht zurück auf die Lehren und Techniken des Dai-Sensei Hans Gert Niederstein; dieser wurde am 24.05.1928 in Oberhausen geboren.

Seit 1948 trainierte er Jiu Jitsu. Sein Ausbilder war zunächst Wilhelm Brinkmann aus Oberhausen, der als Nahkampfausbilder im 2. Weltkrieg praktizierte. 1953 begann Hans Gerd Niederstein seine Ausbildung im Judoclub Hamborn 07, einem der ersten Judoclubs nach dem 2. Weltkrieg. Der Exeuropameister Walter Schombert war der Trainer.

Im Jahr 1960 zog Hans Gert Niederstein auf Grund einer beruflichen Veränderung nach Mühlheim an der Ruhr. Dort gründete er den Jiu Jitsu- und Judoverein „Bushido Mühlheim“. Im gleichen Jahr erhielt er nach sieben Jahren Judotraining des 1. Dan im Judo durch den damaligen Bundestrainer Konchichi Nagaoka in Köln. Seinen 2. Dan im Judo erhielt er von van der Brüggen, damals 6. Dan Judo.

niederstein

Seinen Prüfung zum ersten Dan im Jiu Jitsu legte Hans Gert Niederstein nach 14 Jahren Jiu Jitsu Trainings vor Heinz Guenther aus Frankfurt ab. Den 2. Dan Jiu Jitsu nahm ihm Wolfgang Somitsch ab. Den 3. Dan bestand er mit Auszeichnung vor einer Kommission in Frankfurt unter der Leitung von Hans Günther. Nach zwei weiteren Jahres bestand er die Prüfung zum 4. Dan.

Seinen 5. und 6. Dan bestand er bei Erich Rahn, einem Mann, von dem man mit Fug und Recht behaupten kann, daß er einer der Urväter des Jiu Jitsu ist. Später folgten ehrenhalber der 7., 8. und 9. Dan durch Dai-Sensei Robert Tobler. Kurz vor seinem Tode 1982 bat Robert Tobler Dai-Sensei Hans Gert Niederstein, nach seinem Ableben Jiu Jitsu international zu lehren, und verlieh ihm den 10. Dan Jiu Jitsu. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 33 Jahre Jiu Jitsu ohne Unterlass geübt.